Aus tiefer Not - Kirchenchor

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Martin Luther

Aus tiefer Not schrei' ich zu dir
Aus tiefer Not schrei ich zu dir,
Herr Gott, erhör mein Rufen.
Dein gnädig' Ohren kehr zu mir
und meiner Bitt sie öffne;
denn so du willst das sehen an,
was Sünd und Unrecht ist getan,
wer kann, Herr, vor dir bleiben?

Bei dir gilt nichts denn Gnad und Gunst
die Sünde zu vergeben;
es ist doch unser Tun umsonst
auch in dem besten Leben.
Vor dir niemand sich rühmen kann,
des muß dich fürchten jedermann
und deiner Gnade leben.

Darum auf Gott will hoffen ich,
auf mein Verdienst nicht bauen;
auf ihn mein Herz soll laßen sich
und seiner Güte trauen,
die mir zusagt sein wertes Wort,
das ist mein Trost und treuer Hort,
des will ich allzeit harren.

1524 schrieb Martin Luther das Kirchenlied «Aus tiefer Not schrei ich zu dir». Das Lied über den 130. Psalm sollte zu einem der berühmtesten Choräle werden. Exakt 200 Jahre später hat Johann Sebastian Bach eine Kantate komponiert, (zum 21. Sonntag nach Trinitatis, BWV 38) in der er die Melodie dieses Chorals im Eingangschor zu einer Choralmottete im alten Stil verarbeitet, einem komplexen kontrapunktischen Meisterstück.

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Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Exakt 200 Jahre später hat Johann Sebastian Bach eine Kantate zum 21. Sonntag nach Trinitatis (BWV 38) komponiert, in der er die Melodie des Chorals im Eingangschor zu einer Choralmottete im alten Stil verarbeitet, einem komplexen kontrapunktischen Meisterstück.

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